Das Projekt

2013 hat uns Edward Snowden das ganze Ausmaß der Überwachung aufgezeigt. Dafür hat er sein Leben riskiert und wird wahrscheinlich mindestens das nächste Jahrzehnt im Exil leben. Was hat er damit erreicht? Er machte uns zu Mitwissern. Er gab uns die Gelegenheit, unsere Rechte zu verteidigen und für unsere Privatsphäre einzustehen.

 

Hat sich seit 2013 etwas verändert? Ja! Es gibt zahlreiche NGOs, die sich tagtäglich nach Leibeskräften dem Überwachungsapparat entgegenstellen. Doch noch immer ist die Unterstützung der Bevölkerung eher als gering einzustufen. Und die die Überwachung wurde keineswegs zurückgefahren. Im Gegenteil, sie wurde und wird weiter ausgebaut. Immer mehr Kameras in den Städten, Gesichtserkennung, Vorratsdatenspeicherung, Staatsschutzgesetz, Staatstrojaner und das neue BND-Gesetz sorgen dafür, dass keiner unserer Schritte unbemerkt bleibt. Terrorismus und Kriminalität werden als Gründe für die anlasslose Überwachung unbescholtener Bürger herangezogen, obwohl es in den EU-Ländern mit den engsten Überwachungsnetzen, wie etwa Frankreich, keine nachweislichen Erfolge in der Terrorbekämpfung gab.

 

Wir wollen gerne wissen, wie Sie sich dabei fühlen. Wir möchten Ihnen aber auch eine Stimme geben. 16 Fragen, 16 Antworten und 16 Mal die Möglichkeit, Ihre Stimme zu erheben. Es ist unser Ziel, die größte Meinungsumfrage zum Datenschutz im deutschsprachigen Raum durchzuführen und diese jedes Jahr im Jänner, anlässlich des Welt-Datenschutztages (World Privacy Day) zu wiederholen.

 

Helfen Sie uns dabei. Durch Ihre Stimme geben Sie uns die Kraft, für Ihre Interessen einzutreten. Besuchen Sie Datenschutztag.org von nun an regelmäßig und bleiben Sie auf dem Laufenden.